Ruhig bleiben! Wer sich unter Stress setzt, am Abend vor- her, am Morgen des Starts, kann es auch gleich lassen. In der Ruhe
liegt die Kraft.
Rechtzeitig packen! Laufklamotten, Start- nummer, die Sicher- heitsnadeln, Schuhe und was sonst noch nötig ist, am
Abend vorher packen und bereit legen.
Am Morgen des Lau- fes unbedingt essen. Zwei Honig-Schnitten oder Müsli, Bananen, dazu Früchtetee. Vor dem Start
in aller Ruhe ein Elektrolyt-Getränk süppeln. Dann kommt man locker bis zur ersten "Wasserstelle".
Immer auch auf den persönlichen Laufstil achten und sich nicht an den anderen orientieren. Niemand läuft besser
als man selbst. Auch die Sieger nicht.
An sich selbst glau- ben. Und sich ein- hämmern: "Ich kann ankommen und ich werde ankommen. Wenn ich nicht
kann, dann muss ich!".
Fußpflege ist erste Pflicht. Immer schön eincremen und Nägel kurz halten. Nicht erst am Starttag schneiden,
das könnte wehtun.
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Neue Laufklamotten wirken Wunder. Psy- chologisch nicht zu unterschätzen. Aber: Jetzt keine Experimente mehr. Tight
und Trikot müssen gut zwei Wochen eingetragen, Schuhe mindestens acht Wochen "eingelaufen" sein.
Um sich den "Wolf" im Schritt zu erspa- ren, reichlich Creme an den entsprechenden Stellen auftragen. Penaten-
Kindercreme hat sich hier tausendfach bewährt.
Empfindliche Läufer: Die Brustwarzen mit Heftpflaster abkleben, damit nichts scheuert, juckt und blutet. Männern sei
zudem ans Herz gelegt: Brustbehaarung drumherum rasieren, sonst hält das Pflaster nicht.
Kopf ausschalten! Beim Laufen ans Laufen denken, und die Stimmung genießen. Bloß keine Gedanken an
Dinge wie unbezahlte Rech- nungen oder ähnliches ver- schwenden.
Familie, Freunde und Verwandte als Moti- vatoren am Weges- rand dienstverpflichten. Und damit man in der Masse nicht
untergeht: Eine aus- gefallene Brille oder Kappe als Erkennungsmerkmal ist hilfreich im Gewühl...
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